Exkursion ins Baylab (Bayer AG) 

Wie bereits die Biologie-Leistungskurse in den Vorjahren, hatte auch der Biologie LK von Frau Schneider in diesem Jahr wieder das Glück, einen der beliebten Exkursionsplätze im Schülerlabor (Baylab) der Bayer AG in Monheim zu ergattern.

Zudem konnten in diesem Jahr einzelne interessierte Schüler*innen aus dem Biologie Grundkurs von Frau Fischer an der spannenden Exkursion teilnehmen. Begleitet wurde die Schüler*innengruppe von Frau Schneider und Frau Heuft.

Ziel der Exkursion war es, genetische Verfahren, die bereits zuvor im Unterricht theoretisch erarbeitet wurden, endlich einmal praktisch selbst durchzuführen.

Und so ging es am 02.06.2026 früh morgens um ca. 6:30 Uhr per Bus los in Richtung Monheim, sodass wir pünktlich um kurz vor 9 Uhr auf dem Campus der Bayer AG ankamen. Vor Ort erhielten alle Schüler*innen, sowie die Lehrkräfte Besucher*innenausweise und wurden anschließend von einer Mitarbeiterin über das Firmengelände zum eigentlichen Baylab geführt.

Dort angekommen, erhielten die Schüler*innen zunächst einen Überblick über die vielfältigen Aufgabenbereiche der Bayer-Mitarbeitenden: von Marketing und Vertrieb über technische Berufsfelder bis hin zu Forschungstätigkeiten im medizinischen und biologischen Bereich. Hierbei wurden die Schüler*innen insbesondere über die Forschung zu Innovationen im Bereich „crop science“ – also der Forschung zu nachhaltiger und zukunftsfähiger Landwirtschaft – aufgeklärt. Nach dieser interessanten Einführung in die Firmenwelt der Bayer AG, erhielten die Schüler*innen anschließend ihre Laboreinführung.

Professionell ausgestattet mit Laborkitteln, Brillen und Eppendorf-Hubpipetten und unter der engagierten Anleitung der Mitarbeitenden, lösten die Schüler*innen in Kleingruppen ein Rätsel: Welche der zwei unbekannten DNA-Proben ist männlich und welche weiblich?

Um der Lösung näher zu kommen, mussten die beiden DNA-Proben jeweils zunächst amplifiziert – also vervielfältigt – werden. Hier konnten die Schüler*innen ihr Vorwissen aus dem Unterricht zur Polymerasekettenreaktion (PCR) sinnvoll einbringen. Spannend war hierbei vor allem die für professionelle Labore wichtige präzise Pipettiertarbeit mit der Eppendorf-Hubpipette, an deren Nutzung die Schüler*innen schrittweise herangeführt wurden. Es brauchte nicht viel Übungszeit bevor die Schüler*innen ihre Proben auf den Mikroliter genau abmessen konnten. Auch dem Thermocycler, den die Schüler*innen bereits im Unterricht als wichtiges Werkzeug für die PCR kennengelernt haben, konnte hier live bei seiner Arbeit zugesehen werden. Die vervielfältigte DNA wurde anschließend durch die Gelelektrophorese aufgetrennt, sodass die Schüler*innen die dabei entstandenen Bandenmuster deuten konnten. So konnte letztlich auf einen Blick von den Schüler*innen bestimmt werden, welche Probe männliche bzw. weibliche DNA enthielt.

Dank der schülerzugewandten Anleitung durch die Bayer-Mitarbeitenden und die professionelle Ausstattung des Baylabs konnten alle Schüler*innen in einem spannenden Kontext ihr theoretisches Wissen zu gentechnischen Verfahren in der Praxis anwenden.

Die Schüler*innen und auch Frau Schneider und Frau Heuft waren sich einig: Das frühe Aufstehen hat sich gelohnt! Wir kommen gerne wieder!

Monheim2026

Text: Lea Schneider

Bilder: Lea Schneider