Durch ihren Sieg im Landesfinale hatte sich die Schulmannschaft Volleyball der Mädchen U16 für das Bundesfinale im Wettbewerb "Jugend trainiert für Olympia" qualifiziert.

Beim Frühjahresfinale treten Berlin die Landessieger aus allen 16 Bundesländern in den olympischen Sportarten Badminton, Basketball, Gerätturnen, Handball, Tischtennis, Volleyball sowie in den paralympischen Disziplinen Goalball, Rollstuhlbasketball und Para Tischtennis gegeneinander an. Insgesamt sind das knapp 3.000 Teilnehmende.
Die Mayener Mannschaft war mit unzähligen anderen Teams in einem großen Hostel in Berlin -Lichtenfeld untergebracht.

Da am Mittwoch das erste Spiel bereits um 08:00Uhr angesetzt war, war frühes Aufstehen angesagt. Bei der Auslosung hatten die Mayener eine denkbar schwere Gruppe erwischt: mit Dachau, Potsdam und Schwerin standen gleich drei Top- Favoriten auf dem Programm.
Trotz deutlicher Leistungssteigerung gegenüber dem Landesfinale konnten zwar in jedem Spiel einige Punkte erzielt, jedoch keines der Spiele gewonnen werden.

Das bedeutete, dass es am nächsten Spieltag um die Plätze 13-16 gehen sollte.

Nach zwei verdienten Siegen gegen die Teams aus dem Saarland und Schleswig-Holstein konnte damit der 13. Platz erreicht werden.

Neben den Wettkämpfen blieb noch Zeit, die Stadt Berlin ein wenig zu erkunden.

Zu der abschließenden Siegerehrung in der Max-Schmeling-Halle kamen dann die knapp 3.000 Teilnehmenden sowie zahlreiche Ehrengäste wie der regierende Bürgermeister Berlins Kai Wegner, Diskus-Olympiasieger Robert Harting oder Nils Lichtlein von den Füchsen Berlin. Eingerahmt von Musik- und akrobatischen Einlagen wurden dort die ersten drei Plätze in jeder Sportart ausgezeichnet.

(J)