Vier Kandidaten der politischen Parteien im Gespräch mit Schülerinnen und Schülern
Kurz vor der anstehenden Landtagswahl in Rheinland-Pfalz am 22. März 2026 fand an unserer Schule eine Podiumsdiskussion mit vier Kandidaten der politischen Parteien statt.

(Foto: J)
Ziel der Veranstaltung war es, unseren Schülerinnen und Schülern politische Positionen aus erster Hand näherzubringen und einen direkten Austausch mit den Kandidatinnen und Kandidaten zu ermöglichen.
Am 21. Januar kamen Nicolas Cordes (SPD), Thorsten Welling (CDU), Martin Ibald (Die Grünen) und Arnold Waschgler (Freie Wähler) auf Einladung des Schulleiters, Herrn Michael Sexauer, zu uns. Die Diskussion wurde moderiert und geleitet von zwei Schülern unserer Schule, Florian Schäfer und Levin Lukas aus der MSS 13. Mit allen Schülerinnen und Schülern der MSS 11 und 12 und ihren Lehrpersonen warteten über zweihundert Gäste gespannt auf die Antworten der Politiker und hatte auch eigene Fragen vorbereitet.
In einer offenen und sachlichen Atmosphäre stellten sich die Politiker den Fragen und benannten ihre Herzensthemen. Besonders im Fokus standen Fragen, die die Jugendlichen unmittelbar betreffen. Dabei startete die Runde mit einfachen Ja-Nein Fragen zu Themen wie Wehrpflicht, Videoüberwachung, Mindestlohn, EU, Klimawandel oder Migration.
Stärker ins Detail ging es dann in einer zweiten Runde. Hier hatten die Kandidaten jeweils 90 Sekunden Zeit, um Schwerpunktfragen zu beantworten. Für größtmögliche Gerechtigkeit in der Redezeit sorgten zwei Vertreterinnen der Debattier-AG.

(Foto: J)
Die vorbereiteten Fragen richteten sich thematisch auf die Stärkung des ländlichen Raums, die Stärkung des ÖPNV, das Wahlrecht ab 16 Jahren, die Vergleichbarkeit der Bildungsabschlüsse, Mietkosten in Studierendendenstädten und Sicherung der Arbeitsplätze. Hier konnten sich die vier Politiker profilieren und nutzten die Gelegenheit, unsere Schülerinnen und Schüler direkt anzusprechen.
Diese nutzten zwischendurch die Gelegenheit, kritisch nachzufragen und eigene Standpunkte einzubringen. Dabei zeigte sich, wie unterschiedlich die politischen Lösungsansätze ausfallen können, aber auch, wo es gemeinsame Ziele gibt. Die Diskussion wurde von großem gegenseitigem Respekt geprägt und bot einen lebendigen Einblick in demokratische Entscheidungsprozesse.
Die Veranstaltung leistete einen wichtigen Beitrag zur politischen Bildung und machte deutlich, wie bedeutsam Information, Meinungsvielfalt und Engagement gerade im Vorfeld einer Wahl sind. Viele Teilnehmende nahmen neue Perspektiven mit – und vielleicht auch die zusätzliche Motivation, sich künftig selbst politisch einzubringen.
(Fg)