MINT-Schnupperausbildung des Ada-Lovelace-Projekts der Universität Koblenz

MINT 4

MINT steht für Mathe, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Es ist ein Projekt für Mädchen, die sich für Berufe in diesen Bereichen interessieren und dient zur Orientierung.
Wir – Anna, Angelina, Annika, Eva, Janne, Lina, Sirin und Wiebke - durften im letzten Jahr einmal im Monat in einen Betrieb hineinschnuppern, der sich uns vorgestellt hat und uns natürlich auch für eine Ausbildung oder ein duales Studium anwerben wollte. Das waren zum Beispiel Stabilus, die Telekom, das Landes- und Vermessungsamt, Lotto, Rasselstein, die Debeka und das TRW.
Ein Tagesablauf in einem solchen Betrieb sieht für MINT-Girls so aus, dass man zuerst ein wenig über den jeweiligen Standort und dessen Tätigkeiten erfährt. Danach geht es meistens in die erste Runde verschiedener Aktivitäten, die wichtig für den Beruf sind. Darunter fallen z.B. Löten, Lan-Kabel zusammenbauen und den inneren Aufbau von Computern kennenlernen. Währenddessen ist man natürlich bestens mit Snacks und Getränken versorgt. Oft werden Betriebsführungen gemacht, in denen man sehen kann, wie dort gearbeitet wird und wie die verschiedenen Berufe zusammenarbeiten und aufgebaut sind. So kann man beispielsweise den Weg, der erforderlich ist, um eine Gasdruckfeder herzustellen, mitverfolgen.
Nach ausgiebigem Mittagessen kommt nun die zweite Runde Workshops, in denen man auch wieder mit Arbeitsaufträgen wie programmieren (z.B. einen BMI-Rechner oder eigene Homepages), Daten unwiderruflich löschen und teilweise wiederherstellen oder sägen und bohren, unter der Leitung von Azubis, ausprobieren darf.
Hier bietet sich auch oft die Gelegenheit, Gespräche mit ihnen zu führen und so noch mehr über das Arbeiten in der Firma und über die Ausbildung zu erfahren.
Insgesamt haben sich die Firmen immer ein Angebot für uns überlegt, das zu uns passte. Wir haben nicht nur irgendetwas gesägt, nur um einmal zu sägen. Nein, wir haben Rosenblüten gesägt, die hinterher zusammengelötet wurden, sodass wir am Schluss eine Metall-Rose in den Händen hielten. Wir durften uns selbst aussuchen, was wir löten wollten und die fertigen Produkte auch immer mit nach Hause nehmen, wo sich Verschiedenes schnell ansammelte.
Zum Abschluss ging das Unternehmen auf unsere Rückmeldungen ein, wollte wissen, was sie noch besser machen können. Dazu gab es auch immer einen Fragebogen von Frau Gnosa, der Leiterin des Projekts, den wir für jeden Betrieb, vor Erhalt der Werbegeschenke und Broschüren, ausgefüllt haben.
Alles in allem war es ein schönes Erlebnis für sowohl die MINT-Girls, als auch für die Betriebe, die beide etwas aus dieser Erfahrung mitgenommen haben. Außerdem besteht die Hoffnung, sich bald bei einer Ausbildung wiederzusehen.
(Sirin Roscher)

Anmerkung: Das Projekt wird auch in diesem Jahr durchgeführt, 10 Mädchen der MSS 11 haben sich dafür bereits angemeldet. (gez. Ku)

Tag der offenen Tür 2017

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